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Offensiv-Spektakel im Mettmoos – U19 Jets/Invaders unterliegen Lions/Pirates

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Am Sonntag, den 10. Mai 2026, sahen die Zuschauer im Bieler Mettmoos erneut eine punktereiche Begegnung zwischen den U19 Jets/Invaders und der Spielgemeinschaft Luzern Lions / Argovia Pirates. Trotz einer deutlichen 34:68-Niederlage bewiesen die Junioren der Jets/Invaders, dass sie offensiv brandgefährlich sind und mit den Favoriten mithalten können.



Blitzstart und Schlagabtausch in der ersten Halbzeit

Die Jets/Invaders erwischten einen Traumstart: Direkt im ersten Drive der Lions sicherte die Verteidigung einen Fumble und Mael Modespacher (#18) trug ihn zum Touchdown zurück. Nach einer erfolgreichen 2-Point-Conversion (Pass von Arsène Richter auf Frederik Häni) führten die Gastgeber früh mit 8:0.


Die Lions/Pirates antworteten jedoch prompt. Nach einem kraftvollen Run-Game glichen sie zum 8:8 aus. In der Folge leisteten sich die Jets/Invaders zwei schmerzhafte Interceptions, welche die Gäste gnadenlos ausnutzten, um das Scoreboard bis zur Mitte des zweiten Viertels auf 8:30 hochzuschrauben. Kurz vor der Pause blitzte die Qualität des Bieler Angriffs auf: Quarterback Arsène Richter (#8) bediente Hugo Rodrigues (#7) mit einem spektakulären 63-Yard-Pass-Touchdown zum zwischenzeitlichen 14:30. Mit einem Stand von 14:36 ging es in die Kabinen.



Spektakuläre Big Plays nach der Pause

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete – mit viel Raumgewinn durch die Luft. Arsène Richter fand seinen Receiver David Borne (#1) für einen 60-Yard-Touchdown. Doch die Lions/Pirates blieben unbeeindruckt und bauten ihre Führung durch ihr physisches Laufspiel stetig weiter aus.

Besonders hervorzuheben war ein beeindruckender 70-Yard-Run von Frederik Häni (#13), der die Jets/Invaders tief in die gegnerische Zone brachte und den Weg für einen weiteren Run-Touchdown zum 26:44 ebnete. Das offensive Highlight des Tages folgte kurz darauf: Erneut war es das Duo Richter auf Borne, das mit einem 75-Yard-Pass-Touchdown die Verteidigung der Lions überrannte und auf 34:52 verkürzte.


Defensive Müdigkeit im Schlussviertel

Im letzten Viertel mussten die Jets/Invaders der hohen Intensität Tribut zollen. Während die Offense mit zwei "3 & out"-Sequenzen gestoppt wurde, konnten die Lions/Pirates ihren Vorsprung durch weitere Lauf-Touchdowns und erfolgreiche Conversions auf den Endstand von 34:68 ausbauen.


Fazit

Auch wenn das Resultat am Ende deutlich ausfiel, zeigte das Team der Jets/Invaders eine sehenswerte Moral. Die Offensive hat mit 34 Punkten gegen einen starken Gegner bewiesen, dass die "Big Plays" funktionieren – insbesondere das Passspiel über weite Distanzen war ein Lichtblick. Für die kommenden Aufgaben wird die Stabilisierung der Defense sowie die Reduzierung der Turnover im Fokus stehen, um die offensiven Bemühungen auch in Siege umzumünzen.

 
 
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